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entsafter kaufen leicht gemachtEntsafter kaufen leichtgemacht!

Wir wollen Ihnen dabei helfen, dass Sie den richtigen Entsafter kaufen!

Entsafter, Juicer, Saftpresse gesucht? Sie haben beschlossen, gesünder zu leben? Lieben Sie frische Säfte, aber wollen gerne das pure Erlebnis statt Zuckerwasser aus dem Supermarkt? Gibt es vielleicht einen Obstbaum in Ihrem Garten und Sie wissen nicht wohin mit all den Früchten? Was es auch ist, das Entsaften ist eine großartige Möglichkeit, seine Ernährung zu verbessern und das Beste aus Ihren Früchten, Ihrem Obst, Ihrem Gemüse oder Ihren Kräutern herauszuholen! Lassen Sie sich dabei helfen – Entsafter kaufen leicht gemacht.

Bevor wir Ihnen wirklich helfen können, das für Sie passende Modell zu finden, müssen Sie sich erst für eine Entsaftertechnik entscheiden. Das ist gar nicht so schwer, denn die Vorteile der unterschiedlichen Methoden unterscheiden sich deutlich. Drei Möglichkeiten gibt es hier und die wichtigsten Vor- und Nachteile wollen wir einmal kurz bündeln:

 Zentrifugen-
entsafter
uebersicht zentrifugenentsafter
Slow
Juicer
uebersicht slow juicer
Dampf-
entsafteruebersicht dampfentsafter
Sie wollen- nicht zu viel und nicht zu wenig ausgeben (ab 70 €)
- in Windeseile entsaften
- 1-6 Personen versorgen
- den Saft direkt trinken
- etwas Geld investieren (ab 140 €)
- den bestmöglichen Saft mit 100 % Vitamine und Nährstoffe
- 1-3 Personen versorgen
- ein leises Gerät
- keine Kompromisse bei den Zutaten
- den Saft direkt oder am gleichen Tag trinken
- ein günstiges Gerät (ab 30 €)
- mehrere Kilogramm Obst und/oder Gemüse entsaften
- haltbaren Saft produzieren (mehrere Monate bis Jahre)
Sie können damit leben, wenn:- ein paar Vitamine und Nährstoffe dran glauben müssen
- das Gerät etwas lauter ist
- Nüsse und Blattgemüse weniger Saft abgeben
- etwas Schaum entsteht
- etwas Fruchtfleisch im Saft landet
- wenn es 2-3 Minuten länger dauert
- ein paar Vitamine dran glauben müssen
- das Entsaften eine Stunde oder länger dauert
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Einen ausführlicheren Vergleich und eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen Entsaftertechniken finden Sie weiter unten in der Rubrik Die Entsafter-Technik.

Für Einsteiger ist der Zentrifugenentsafter sicherlich die beste Wahl. Man muss weniger vorschnibbeln und das Entsaften sowie Reinigen des Geräts geht sehr schnell von der Hand.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kaufkriterien: Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
  2. Die Entsafter-Technik erklärt
    1. Slow Juicer (elektrische Saftpresse)
    2. Zentrifugenentsafter
    3. Dampfentsafter
  3. Reinigung
  4. Einfache Anwendungstipps
  5. Lautstärke
  6. Tipps und Tricks zum Trester (die trockenen Reste)
  7. Warum Zuhause entsaften?

1. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Wie sie sehen: es finden sich verschiedene Entsaftertechniken auf dem Markt und die Preisspannen sind groß. Da fällt es nicht leicht, schnell ein zuverlässiges und doch günstiges Gerät zu finden. Desweiteren gibt es auch große Unterschiede sowohl bei der Saftqualität (Geschmack, Vitamine) wie auch bei dem Arbeitsaufwand. Sie wollen sicher das Maximum aus Ihren Lebensmitteln ziehen und Lebensmittelverschwendung vermeiden. Einen Entsafter kaufen, der zu Ihnen passt, ist aber ohne Weiteres möglich – wir erklären Ihnen, worauf Sie achten müssen und was unsere Kaufempfehlungen sind!

Kaufkriterien

Sie fragen sich sicherlich, worauf es beim Entsafter kaufen eigentlich zu achten gilt. Hier kommen verschiedene Kriterien zum Tragen.

  1. Qualität des Saftes
    Das Produkt, um das es uns allen geht, ist frischer, leckerer, gesunder Saft! Wir wollen alle Vitamine, Mineralien und Enzyme der ursprünglichen Pflanze bewahren und möglichst viel davon zu uns nehmen. Hier gibt es schonende und weniger schonende Verfahren, wie Sie in unserem Abschnitt Entsafter-Technik lernen werden. Auch möchten wir so viel Saft wie möglich auspressen. Feuchte Frucht- oder Gemüsereste sind die reine Verschwendung und kosten uns unnötig Geld, da wir im Endeffekt mehr Rohmaterialien verwenden müssen. Und wenn das Ergebnis dann noch mit wenig Schaum im Glas landet, ist der Kauf geglückt.
  2. Einfache Handhabung, leichtes Reinigen
    Die auf dem Markt erhältlichen Geräte unterscheiden sich gewaltig. Es gibt sehr schnelle, aber dafür auch laute Maschinen, bei denen der Saftertrag etwas geringer ist. Und es gibt wahre Flüstermaschinen mit maximaler Ausbeute. Auch das Thema Reinigbarkeit ist von großer Bedeutung. Wenn ein Glas Saft morgens für die Familie in einem Spülmarathon endet (inkl. Demontieren aller Maschinenteile), so wird die Maschine schnell in einer Ecke als Staubfänger enden. Und natürlich wollen Sie eine elektrische Maschine, die auch noch nach einem Jahr toll aussieht und ihren Dienst wie am ersten Tag verrichtet. Gerade auf die Langlebigkeit legen wir bei unseren Kaufempfehlungen großen Wert.
  3. Preis-Leistungs-Verhältnis
    Wir helfen Ihnen, den besten Entsafter für Ihr Geld zu finden. Es darf nicht zu günstig sein, denn sonst wird es eine kurze Liebesbeziehung. Aufwendiges Reinigen, Defekt nach einem Monat, lauter Motor – die Gründe für einen Fehlkauf sind mannigfaltig. Mit unserer Hilfe vermeiden Sie das.
  4. Größe und Art Des Tresterbehälters
    Trester werden die trockenen Reste nach dem Entsaften genannt. Je größer der Auffangbehälter für den Trester, desto mehr Saft können Sie in einem Durchgang gewinnen. Bei einem Zweipersonenhaushalt ist das kein gewichtiges Kriterium, bei einer Familie aber schon. Außerdem sollten Sie auf einen Tresterbehälter achten, der separat vom Gerät entnommen werden kann. Es gibt auch Geräte, bei denen zuerst mehrere Teile demontiert werden müssen, um den Tresterbehälter entleeren zu können.
  5. Großer Einfülltrichter
    Sie wollen schnell entsaften und das geht am Besten, wenn aufwändiges Vorschnibbeln entfällt. Wenn Früchte im Ganzen einfach verarbeitet werden können, ist es optimal.

2. Die Entsafter-Technik

Die richtige Technik ist entscheidend für ein optimales Ergebnis. Es gibt drei Entsaftertechniken und jede von Ihnen geht einher mit Vor- und Nachteilen. Die folgenden Techniken werden wir nachfolgend erläutern und Ihnen helfen, den für Ihre Bedürfnisse richtigen Entsafter zu finden.

  • Saftpressen
  • Zentrifugalentsafter
  • Dampfentsafter
 ZentrifugenentsafterSlow JuicerDampfentsafter
Welche Zutaten- Obst
- Gemüse
- hartes Gemüse und Knollen (Ingwer, Sellerie, etc.)
- Blattgemüse und Kräuter
- Obst
- Gemüse
- hartes Gemüse und Knollen (Ingwer, Sellerie, etc.)
- Blattgemüse und Kräuter
- Obst
- Gemüse
- hartes Gemüse und Knollen (Ingwer, Sellerie, etc.)
- Blattgemüse und Kräuter
Saftqualität: Vitamine, Enzyme, AntioxidantienGutSehr gutMittel
Fruchtfleisch? (Ballaststoffe)Sehr wenig bis gar nicht
(je härter die Frucht desto weniger)
WenigNein
Haltbarkeit des Saftesca. 15 Minutenbis zu 48 Stundenbis zu mehreren Jahren
Kontakt mit Wärme?
(kann Vitamine und Nährstoffe beeinflussen)
GeringNeinJa
Kontakt mit Sauerstoff?
(Oxidation beeinflusst Vitamine und andere Nährstoffe)
JaGeringGering
Geschwindigkeit für ein Glas Saft1-2 Minuten1-2 MinutenMindestens eine Stunde
LautstärkeMittel bis lautLeiseLeise
SchaumJaNeinNein
Maximale SaftmengeGut bis sehr gut
(bis zu 3 L)
GutSehr gut
(mehrere Liter möglich)
SaftausbeuteGutSehr gutGut
ReinigbarkeitGutGutSehr gut
Preisab 70 €ab 140 €ab 30 €

Saftpresse (sog. „Slow Juicer“)

saftpresse mit schneckeBeim Saftpressen werden die Rohstoffe (Obst, Gemüse, Kräuter und Gräser) buchstäblich ausgedrückt. Die denkbar einfachste Bauform ist die Zitruspresse, bei der zwei Halbkugeln gegeneinander gepresst werden und das dazwischenliegende Fruchtstück seinen Saft verliert. Saftpressen mit einem elektrischen Motor verwenden eine oder zwei Schnecken. Die Schnecken befördern und pressen schonend das Fruchtfleisch. Dabei kommt der Saft nur mit wenig Sauerstoff in Berührung. Von den Marketing-Gurus dieses Landes werden elektrische Saftpressen häufig mit dem Schlagwort „Slow Juicer“ (dt.: langsamer Entsafter) versehen. Das ist keineswegs negativ gemeint, da mit der langsameren Verarbeitung ein besserer, weil nährreicherer Saft gewonnen wird. Das wilde Schleudern, wie es in Zentrifugenentsaftern geschieht, zerstört einen Teil der wichtigen Vitamine. Enzyme und und die vor freien Radikalen schützenden Antioxidantien.

Vorteile:

  • geringer Kontakt mit Sauerstoff, daher hohe Saftqualität
  • Geeignet für alle Rohstoffe: Obst, Früchte, Gemüse, Kräuter und Gräser
  • Kaltes Verfahren: Vitamine und Enzyme bleiben erhalten
  • leise und schonend
  • hohe Saftausbeute
  • Optisch sieht der Saft frischer aus, da die Farbe kräftiger ist

Neutral (manche mögen es, manche verzichten lieber darauf)

  • kein Schaum auf dem Saft
  • Höherer Fruchtfleischanteil (verglichen mit Zentrifugalentsaftern), also gesunde Ballaststoffe

Nachteile

  • Langsameres Verfahren (verglichen mit Zentrifugalentsaftern)
  • Oft teurer als Zentrifugenentsafter

Zentrifugenentsafter

zentrifugenentsafterDie Zentrifugalentsafter gehören zu den schnellsten Entsaftern, die man kaufen kann. Sie werden daher auch oft in der professionellen Gastronomie eingesetzt. Sie sind besonders geeignet für harte Obstsorten und Gemüse. Weichere Sorten sowie Kräuter und Beeren können hingegen weniger gut entsaftet werden. Zentrale Bauteile eines Zentrifugalentsafters sind die Reibscheibe, die sich mit hoher Geschwindigkeit dreht und das Rohmaterial zerkleinert, und ein zylinderförmiges Sieb.

Vorteile:

  • sehr schnelles Verfahren (breite Anwendung in der Gastronomie)
  • Geeignet auch für hartes Obst, Gemüse
  • Kaltes Verfahren: Vitamine und Enzyme bleiben erhalten
  • hohe Saftausbeute
  • günstiger als Saftpressen

Neutral (manche mögen es, manche verzichten lieber darauf)

  • kein Schaum auf dem Saft

Nachteile

  • Kontakt mit Sauerstoff, daher geringere Saftqualität (verglichen mit Saftpressen)
  • Nicht gleich gut geeignet für alle Rohstoffe (Kräuter geben weniger Saft, das Fruchtfleisch von weichem Obst kann im Saft landen, Kerne von Beeren können das Sieb verstopfen)
  • Lautstärke: manche Modelle sind laut
  • Saftfarbe nicht so strahlend wie bei Saftpressen

Dampfentsafter

dampfentsafterDampfentsafter sind die technisch einfachsten Geräte in unserer Liste. Sie bestehen lediglich aus fünf Komponenten und können auf jedem Herd eingesetzt werden. Wer einen Entsafter kaufen möchte, mit dem größere Obst- oder Gemüsemengen entsaftet werden können (bis zu mehrere Kilogramm), ist mit einem solchen Gerät gut beraten. In einen Topf werden ein Auffangbehälter für den Saft und darüber ein Obstkorb eingesetzt. Beide Einsätze sind nach unten hin trichterförmig. Der Auffangbehälter hat am unteren Ende einen Schlauch mit Klammern, über den zum Ende des Prozesses der Saft abfließen kann. Ein Deckel schließt das Ganze ab und verhindert so, dass der beim Entsaften wichtige Dampf (der Topf ist unten gefüllt mit Wasser) nicht entweicht.

Das Prinzip dahinter ist, dass schon ab einer Temperatur von 60 °C die Pflanzenzellen zum Platzen gebracht werden. Hierdurch verlieren die Zelle ihre  Flüssigkeit und der Saft fließt. Ein willkommener Nebeneffekt hiervon ist, dass der Saft gleichzeitig abgekocht wird und hierdurch mehrere Monate bis Jahre haltbar gemacht wird. Der Nachteil des Verfahrens ist jedoch die Dauer von mindestens einer Stunde. Für den frischen Saft zum Frühstück eignet sich der Dampfentsafter also nicht. Hier sollte man einen Entsafter kaufen, der mit einem Press-/Schneckenwerk oder einer Zentrifuge arbeitet. Durch die Wärme werden außerdem Vitamine und Nährstoffe beeinträchtigt. Sie gehen nicht vollständig verloren, aber mit Verlust muss gerechnet werden.

Vorteile:

  • Große Mengen können entsaftet werden (bis zu mehreren Kilogramm)
  • Leise
  • Sehr günstiger
  • Saft wird gleichzeitig haltbar gemacht
  • Kann auf jedem Herd benutzt werden
  • Kann auch für die Herstellung von Marmeladen, Gelees sowie zum Dampfgaren benutzt werden

Neutral (manche mögen es, manche verzichten lieber darauf)

  • kein Schaum auf dem Saft

Nachteile

  • langsames Verfahren (mindestens eine Stunde)
  • Kontakt mit Wärme, daher geringere Saftqualität

Erklärvideo: Zentrifugenentsafter vs. Saftpresse („Slow Juicer“)

Eine schöne anschauliche Gegenüberstellung von Saftpressen („Slow Juicer“) und Zentrifugenentsaftern finden Sie in nachfolgendem Video. Die wichtigste Frage, die sich beim Entsafter kaufen stellt, ist sicher die nach der Technik. Beide Varianten kommen wie besprochen mit Vor- und Nachteilen. Seien Sie sich daher also über die verschiedenen Geräteeigenschaften bewusst.:

3. Reinigung

entsafter reinigenWenn Sie einen Entsafter kaufen, bedenken Sie bitte: es handelt sich um Maschinen, die aus mehreren Komponenten bestehen. Einfüllbehälter, Sieb, Schnecke oder Reibe sowie separate Auffangbehälter für den Saft sowie die trockenen Reste (Trester) verursachen Schmutz. Da ist es klar, dass diese Teile nach Gebrauch gereinigt werden müssen. Der große Vorteile der heutigen Maschine ist, dass sie einfach demontiert und in der Spülmaschine gereinigt werden können.  Sehr wichtig ist es, dass sie den Entsafter gleich nach der Nutzung reinigen. Die Pflanzenreste lassen sich nur sehr schwer entfernen, wenn sie einmal eintrocknen. Das gilt speziell für das feine Sieb zum Trennen der festen und flüssigen Bestandteil. Daher kann man heute auch Entsafter kaufen, bei denen der Hersteller bereits passende Reinigungsbürsten speziell für das Sieb mitliefert.

Wenn Sie einen Entsafter kaufen, gibt es einige Details, die sie im Auge behalten sollten:

  • sind wirklich alle Teile spülmaschinenfest? Manche Geräte erfordern die Reinigung des Siebs per Hand
  • Wenn eine Bürste mitgeliefert wird, kann das darauf hindeuten, dass entweder das Sieb nicht spülmaschinenfest ist und/oder dass sich das Gerät nur schwer reinigen lässt
  • Machen Sie sich das Leben von Beginn an leichter: schälen Sie Obst und Gemüse mit einer harten Schale, zerkleinern (oder vermeiden) Sie sehr faserige Gemüse (bspw. Ingwer, Grünkohl). Dies erhöht auch die maximale Saftausbeute, da das Sieb nicht so schnell verstopft.

Noch ein Profi-Tipp: sofern Sie den Behälter mit den trockenen Resten nicht ständig reinigen möchten: kleiden Sie den Tresterbehälter vor dem Entsaften mit einem Gefrier- oder kleinen Müllbeutel aus. So können Sie die Reste ganz einfach mit dem Beutel entsorgen!

4. Die Anwendung leicht erklärt

Im Grunde müssen Sie nicht viel beachten. Das Entsaften selber ist Kinderleicht: einfach die Zutaten in den Einfüllschacht geben und mit dem mitgelieferten Stößel nachdrücken. Die meisten Zutaten (Karotten, Äpfel, Birnen, Gurke) müssen Sie noch nicht einmal  schälen. Und bei vielen Geräten ist der Schacht so groß, dass aufwändiges Zerkleinern ebenfalls entfällt. Früchte und Gemüse mit sehr harten Schalen oder Stengeln sollten sie jedoch von diesen befreien. Hierzu gehören bspw. die Ananas und Kiwis (Schale) oder Minze (Stängel).

Bei Zentrifugenentsaftern ist es sinnvoll, die Drehzahl anzupassen. Je härter die Frucht, desto höher sollten Sie die Drehzahl wählen für die maximale Saftausbeute. Denn es gilt auch: je höher die Drehzahl, desto trockener der Trester und desto mehr Saft haben Sie letztlich im Saftbehälter. Bei sehr weichen Früchten kann das aber auch dazu führen, dass mehr Fruchtfleisch im Saft landen. Sie sehen also, hier sind je nach Geschmack und Präferenz verschiedene Strategien möglich und sinnvoll.

Den Tresterbehälter müssen Sie unbedingt entleeren, wenn dieser voll ist. Manche Geräte haben einen Behälter an der Seite des Gerätes, der einfach entnommen werden kann. Andere Geräte jedoch müssen etwas aufwändiger demontiert werden, bevor man die trockenen Reste entsorgen kann.

5. Lautstärke

gruener saftBevor Sie einen Entsafter kaufen, denken Sie sicherlich an viele Dinge: kann ich alle meine Lieblingszutaten verarbeiten, wie hoch ist die Saftausbeute und schmeckt es auch gut? Ein Aspekt, den Sie nicht vernachlässigen sollten, ist die Lautstärke. In einem Singlehaushalt vielleicht nicht so wichtig, aber wer mit seiner Familie zusammenwohnt, möchte morgens sicher nicht das gesamte Haus wecken! Die zugrundeliegende Technik Ihres Entsafters ist hier natürlich mit ein Hauptargument: Zentrifugenentsafter sind einfach die lautesten der drei Entsaftungsmethoden. Das trichterförmige Sieb rotiert mit bis zu 12.000 Umdrehungen pro Minute. Saftpressen und Dampfentsafter machen hier nicht annähernd soviel Lärm. Dafür sind Sie aber auch langsamer. Sofern Sie jedoch zu einem Zentrifugenentsafter greifen möchten, empfiehlt sich daher der Kauf eines verhältnismäßig leisen Modells. Aufgrund der schnellen Verarbeitung macht es dann auch nicht soviel, wenn das Gerät kurz seine volle Lautstärke entfaltet – sofern es nur eine mittelstarke Lärmbelästigung ist. In unseren Vergleichslisten und Kaufempfehlungen geht der Punkt „Lautstärke“ daher immer mit als ein wichtiger Kaufkriterium in die Gesamtwertung ein.

6. Die trockenen Reste: der Trester

Sie haben sich nun voller Elan in den Supermarkt begeben und verschiedenste, leckere Zutaten besorgt. Zuhause schnibbeln und entsaften Sie, was das Zeug hält und erfreuen sich und ihre Freunde und Familie mit dem frisch gewonnenen Saft. Und dann – stehen Sie da mit einem Behälter voller trockener Reste: dem Trester. Was tun?

tresterDas naheliegendste ist es natürlich, diese einfach wegzuschmeißen. Wir haben jedoch einige Alternativvorschläge!

  • Sofern Sie geeignete Gemüsesorten verwendet haben (bspw. Blattspinat, Erbsen, Kohlsorten, Bohnen, etc.), können Sie die trockenen Reste für einen leckeren Gemüseburger verwenden. Mit den entsprechenden Gewürzen, Ei oder anderen Bindemitteln sowie gegebenenfalls weiteren Gemüsen können Sie so einfach für eine Mahlzeit sorgen! Die Idee lässt sich selbstverständlich auch auf andere Rezepte mit kleingehaxelten Gemüsen übertragen: Gemüsemuffins, Reibekuchen, eine Salsa…
  • Wer bspw. Hunde oder andere Tiere Zuhause hat, kann den Trester auch ganz bequem verfüttern. Einfach dem Hundefutter untermischen oder als Zwischenmahlzeit pur servieren. Lassen Sie den Trester aber nicht zu lange stehen, da er wie alle Lebensmittel (ungekühlt natürlich schneller) mit der Zeit verdirbt.
  • Wer einen Garten Zuhause hat, kann selbstverständlich die Pflanzenreste auch ganz einfach kompostieren. Im nächsten oder übernächsten Jahr wird dann aus den Saftresten eine nährstoffreiche Erde.

7. Wenn Sie wissen wollen, was drin ist!

Frische, selbstgemachte Säfte haben zwei unschlagbare Vorteile gegenüber Fertigsäften aus dem Supermarkt: sie wissen, was drin ist, und sie haben Frische im Glas! Konservierungsstoffe, chemische Zusatzstoffe, Zucker – auf all diese Zusätze können sie sicher verzichten. Und dabei schmeckt es auch noch besser. Die Frische ist ein ebenso wichtiger Aspekt. Vitamine und gesunde Enzyme, die in den frischen Pflanzen stecken, gehen mit der Zeit kaputt. Sauerstoff, Licht und viele andere Einflussfaktoren sorgen schleichend dafür, dass Supermarktsäfte mehr und mehr von ihren gesunden Inhaltsstoffen verlieren. Wenn Sie einen Entsafter kaufen, können Sie also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Aus diesem Gründen sind Entsafter keine reinen Life-Style-Produkte. Es gibt, neben gesundheitsbewussten Genießern auch mehr und mehr Menschen, die aus medizinischen Gründen ihre Ernährungsweise anpassen möchten. Allergiker bspw. sind es Leid, ständig die Zutatenlisten auf Verpackungen zu studieren. Eltern wollen wissen, was sie ihren Kindern zum Frühstück geben – warum also nicht gleich selber machen und die Zutaten auswählen? Vielleicht wollen Sie einfach dem Zuckerwahn in der hiesigen Lebensmittelindustrie entgehen, auch da lohnt sich die Anschaffung eines Juicers. Was es auch ist: mit einem Entsafter haben Sie Frische im Glas und das ohne ungewollte Überraschungen. Prost!